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    in der Ortsgemeinde  Rehe im Westerwald

Mittwoch, 28 Februar 2018.

Linden Friedhof und Weiher

Die beiden Naturdenkmale

ND-7143-459 Drei Linden auf dem Friedhof

und

ND 7143-460 Weiherlinde

wurden am 27. und 28. Februar 2018 gefällt.

 

Alle gemeindeeigenen Bäume im Bereich der Ortslage Rehe wurden letzes Jahr durch einen von der Ortsgemeinde beauftragten Baumgutachter hinsichtlich ihres Gefährdungspotentials begutachtet.

Der Gutachter stellte an 3 der jetzt gefällten 4 Linden erhebliche Schäden fest und empfahl die sofortige Fällung.

Der Schutz als Naturdenkmal wurde daraufhin von der zuständigen Behörde aufgehoben und die Fällung vom Gemeinderat mehrheitlich beschlossen um bei einem etwaigen Verfahren bezüglich der Verkehrssicherungspflicht nicht haftbar zu sein.

Auch wenn die rechnerische Wahrscheinlichkeit, dass in Rehe eine Person durch einen umstürzenden Baum oder einen herabfallenden Ast geschädigt wird oder gar zu Tode kommt, relativ gering sein dürfte, wurde diese Maßnahme vorsorglich durchgeführt.

Die Linden am Friedhof wurden wahrscheinlich im Jahre 1856/57 gepflanzt; die Schulchronik berichtet:

Johann Christian Hahnenstein setzte in 1856 mit etlichen Schulknaben 2 Linden an das Totenhoftor, welche er mit einem Bogen miteinander verband. In 1857 pflanzte derselbe 2 andere Linden an die vordere Kirch- resp. Totenhof-Mauer. Überhaupt hat sich dieser jetzt 74 Jahre alte Mann von jeher um die Anpflanzug von Bäumen sehr verdient gemacht.

Die Anpflanzung neuer  Friedhofslinden soll zeitnah erfolgen.